Dr. Volker Franke und Familie Bernstein, © HARTING Stiftung & Co. KG 2018

HARTING Applied Technologies stellt Produktionsanlage für BERNSTEIN AG her

Viel verbindet die HARTING Technologiegruppe in Espelkamp und die BERNSTEIN AG in Porta Westfalica: Beide Familienunternehmen sind Weltmarktführer in ihrer Branche (Industriesteckverbinder bzw. industrielle Sicherheitstechnik), werden in der dritten Generation geführt und sind seit über sieben Jahrzehnten im Kreis Minden-Lübbecke ansässig. Nun haben die beiden Mittelständler erstmals ein Partnerschaftsprojekt in einem größeren Umfang realisiert. Für die Produktion von BERNSTEIN Sicherheitsschaltern hat die Tochtergesellschaft HARTING Applied Technologies eine Produktionsanlage gefertigt, die jetzt in der BERNSTEIN Produktionsstätte in Hille-Hartum übergeben wurde.

HARTING Applied Technologies hat für BERNSTEIN eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt. Die Anlage montiert die neue BERNSTEIN Schaltergeneration C14 in unterschiedlichen Varianten vollautomatisch. Die Montageanlage besteht aus einzelnen modularen Zellen, die eine hohe Flexibilität bieten und zudem erlauben, bestimmte Prozesse dazwischen- oder auch nachzuschalten. Die Qualität der BERNSTEIN Schalter wird bereits auf der Maschine zu 100% geprüft und sichergestellt. „Für HARTING Applied Technologies war das einer der größten Einzelaufträge. Wir haben nicht nur die Anlage gebaut, sondern auch schon sehr früh mit BERNSTEIN über die Gestaltung der Einzelteile beraten“, sagt Dr. Volker Franke, Geschäftsführer HARTING Applied Technologies.

HARTING Applied Technologies ist ein anerkannter Spezialist im Bereich Sondermaschinenbau und Werkzeugbau. Die Tochtergesellschaft der HARTING Technologiegruppe befasst sich mit der Entwicklung, Konstruktion und dem Bau von Montagesystemen und Sondermaschinen für branchenübergreifende Industrien, wie z.B. der Möbel-, Elektro- und Automobilindustrie bis hin zur Medizintechnik. Als Schwerpunkt werden neben vollautomatisierten werkstückträger- und servo-basierten Montagesystemen manuell verkettete “one-piece-flow” Linienkonzepte wie auch ergonomische Einzelplatzsysteme angeboten.

„Mit HARTING haben wir einen Partner gefunden, der genauso flexibel und individuell agieren kann, wie wir selbst es für unsere Kunden tun. Für uns ist die neue Anlage ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung unserer Fertigung. Für BERNSTEIN bedeutet das einen konsequenten und verstärkten Einsatz digitaler Informationen, um Produkt- und Prozessqualität und somit letztlich die Maschineneffektivität zu steigern“, sagt Gisela Bernstein, Vorstandvorsitzende, verantwortlich für die Ressorts Entwicklung und Technik der BERNSTEIN AG.

Titelbild: Dr. Volker Franke und Familie Bernstein, © HARTING Stiftung & Co. KG 2018